Fazit: Die ersten Tage mit dem EEE-PC 901
Leider habe ich gerade nicht sehr viel Zeit den EEE-PC 901 ausgiebig zu Testen, doch ich werde euch hier trotzdem ein paar kurze Eindrücke des kleinen Netbooks schildern.
Display:
Mit dem Display bin ich eigentlich relativ zufrieden. Die Helligkeit kann man gut über die Funktionstasten einstellen. Wenn man in einem geschlossenen Raum ist reicht die Einstellung auf mittlerer Stufe. Das schont nebenbei auch noch den Akku. Die Auflösung ist ein wenig eine Umstellung, wenn man als “normalen” Monitor einen 24″ TFT mit 1920×1200Pixeln Auflösung hat. Dank dem guten Vollbildmodus in Firefox 3 kann man das Problem wenigstens ein bisschen beseitigen. Man sieht dabei nämlich nur die eigentliche Seite und erst wenn man mit dem Mauszeiger in den oberen Bereich fährt, werden die Tabs und die Adressleiste sichtbar.
Tastatur und Touchpad:
An die Tastatur habe ich mich noch nicht ganz so gewöhnt. Das liegt aber denke ich auch daran, dass das mein erstes Netbook ist und mich erst noch ein wenig an die verkleinerten Tasten gewöhnen muss. Denn wie gewohnt mit 10-Finger System schreiben kann man hier nicht. Das sollte aber auch jedem klar sein, der sich solch ein Gerät kauft. Wie gesagt am Anfang ist das eine Umstellung. Das Touchpad reagierte am Anfang ein wenig “hakelig”, vor allem bei Multitouch-Eingaben wie zum Beispiel beim Zoomen von Bildern. Mit dem Original Touchpad-Treiber, den ich in einem Thread im eeepcnews.de Forum gefunden habe, hab ich das Gefühl, das es um einiges besser und flüssiger läuft. Was ich mir noch auf jeden Fall kaufen möchte ist eine kleine Bluetooth-Funkmaus, denn Freund von den Touchpads war ich noch die so richtig.
Akkulaufzeit:
Im Power-Saving Modus, Displayhelligkeit auf der mittleren Stufe, ausgeschaltetem Wlan, Bluetooth und Webcam zeigt der EEE-PC vollständig geladen eine Laufzeit von 9,46 Stunden an (siehe Bild). Das sind natürlich nur Schätzwerte von Windows und weichen stark ab. Trotzdem ist das ein beachtlicher Wert. Beim normalen Surfen über Wlan und im automatischen Stromsparen zeigt er eine Laufzeit von etwas über 5 Stunden an. Wie genau die angegebenen Zeiten sind habe ich noch nicht genau getestet, weil mir einfach nicht die Zeit gereicht hat. Bald werde ich aber Tests machen können, wie lang der EEE-PC beim Filme-gucken durchhält.
Software:
An dem vorintalliertem Windows XP Home hab ich noch einige Anpassungen gemacht. Als erstes habe ich das Installierte “StarOffice 8 ASUS Edition”, was über 800mb an SSD-Platz schluckte, deinstalliert und habe dafür Open Office 2.4 Installiert, was ca. 337mb braucht. Das gleiche geschah mit dem Adobe Reader, der auch ein wenig zu groß war. Ihn habe ich mit dem Foxit Reader ausgetauscht, der die wichtigsten Funktionen, inklusive Browserintergration auch bietet. Zum Abschalten unnötiger Dienste habe ich ein kleines Programm bei Chip gefunden, das genau das erledigt. Außerdem bin ich dann nochmal manuell hinterher gegangen und hab nach dieser Liste noch Dienste gesucht, die ich nicht
wirklich brauche.
Als nächstes habe ich die Symbole auf dem Desktop verkleinert (siehe Bilder). Die Einstellung erreicht man unter “rechte Maustaste” -> “Eigenschaften” -> Reiter “Darstellung” -> “erweitert”. Dann bei “Element” den Punkt “Symbol” auswählen. Jetzt kann man bei “Größe” die Größe der Icons einstellen. Den horizontalen und vertikalen Symbolabstand kann man unter der entsprechenden Option ebenfalls einstellen. Ich habe bei mir die Symbole auf Größe 40 und die Schriftart auf 8 eingestellt. Den horizontalen Abstand habe ich auf 30 und den vertikalen Abstand auf 38 geändert. Diese Einstellung gefällt mir optisch einfach besser und der Desktop wirkt dadurch aufgeräumter.
Zum Entfernen von unnötigen Dateien und fehlerhaften Registry-Keys nutze ich nicht wie sonst TweakPower sondern bin der Empfehlung aus dem eeepcnews.de Forum gefolgt und nutze den CC-Cleaner Slim. TweakPower bietet aber ganz klar mehr Optionen, deswegen werde ich es auch noch ausprobieren. Mit dem Parameter /AUTO öffnet sich der CC-Cleaner, macht eine Bereinigung und schließt sich selbst wieder. Optimal also, wenn man seinen EEE-PC bei jedem Start reinigen will.Mit installiertem Avira auf C: und ohne Auslagerungsdatei habe ich noch ca. 400mb frei. Das ist auf jeden Fall noch ausbaufähig denke ich. Nach meinem Urlaub werde ich mit nLite ein bisschen rumspielen und dann weiter berichten.
Eine Auflistung an Tipps und Tricks rund um die Software gibt es ich bald in einem anderen Beitrag.Bei YoStore habe ich mich übrigens auch schon angemeldet. Der Ablauf ist sehr gut, nur gab ein Problem, sodass für mich YoStore kein Sinn macht. Mehr dazu später.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden. In naher Zukunft will ich meinen EEE-PC noch mit diesem RAM auf 2gb aufrüsten und ich hoffe, dass es bald einen PCI-E auf ZIF Adapter gibt, sodass ich eine 1,8″ Festplatte einbauen kann.































bloggylicious.de sagt
am 22. August 2008 @ 21:40
was haste eigentlich dafür bezahlt?
Julian sagt
am 22. August 2008 @ 22:36
ich hab die ganz normale uvp von 379€ bezahlt. bei hoh.de unter anderem auch versandkostenfrei.
gruß
Kai sagt
am 24. August 2008 @ 00:32
Bei Karstadt liegen die auch massenweise rum für die 379,- €